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Evangelische Kirchengemeinde Wendlingen am Neckar

Wort der Woche

Wort der Woche

25.10.2026, 06:30 Uhr

Wort der Woche

Alles, was man nicht braucht, muss entfernt werden. Es bleibt nur, was unbedingt nötig ist.

John Pawson | Architekt

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Liebe Gemeindemitglieder in Wendlingen am Neckar,

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am vergangenen Samstag haben wir im Rahmen des ökumenischen Kirchengemeinderatsausflugs die Moritzkirche in Augsburg besucht.

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Sie liegt im Zentrum der Fuggerstadt und blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie zerstört. Nach einer provisorischen Wiederherstellung in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde zu Beginn unseres Jahrtausends eine bahnbrechende Entscheidung getroffen: Die Kirche soll bei einer Neugestaltung auf ihren Baukörper und die Grundformen reduziert werden. Gewonnen wurde hierfür der britische Architekt und Designer John Pawson.

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Für seine Arbeit gab er sich eine bemerkenswerte Vorgabe: „Alles, was man nicht braucht, muss entfernt werden. Es bleibt nur, was unbedingt nötig ist.“

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Das Ergebnis ist beeindruckend. Ein Kirchenraum von großer Klarheit, der eine erstaunliche Tiefe ausstrahlt.

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Am Ende waren sich alle einig: Es war ein guter Tag, den wir da miteinander erlebt haben und der ökumenische Austausch und die ökumenische Praxis sollten in jedem Fall lebendig bleiben. Veranstaltungen wie diese tragen zweifelsohne dazu bei. Ein herzlicher Dank geht an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben. Pfarrer Peter Brändle

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„Alles, was man nicht braucht, muss entfernt werden. Es bleibt nur, was unbedingt nötig ist.“ Ja, manchmal wirkt das Entrümpeln Wunder. Zumindest tut es in aller Regel gut. Auch im Leben.

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Weil die Dinge, die bleiben, dann eine ganz neue Wirkung entfalten. Und an Bedeutung gewinnen.

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Natürlich sind Stile und „Geschmäcker“ verschieden. Der eine braucht mehr, die andere weniger um sich.

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Das gilt für Dinge, und auch für sogenannte Verpflichtungen, ja sogar für Beziehungen.

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In jedem Fall lohnt es sich, immer mal wieder zu sichten, was wirklich notwendig ist.

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Damit das, was da ist, wirken kann.

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Weitere Informationen über die Moritzkirche: www.moritzkirche.de

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Ihr Pfarrer Peter Brändle

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